Hygienekonzept der Johanna-Friesen-Schule

14. September 2020

Hygienekonzept der Johanna-Friesen-Schule

14. September 2020

 

Die Umsetzung des “Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplans Corona Schule” finden Sie hier als Download in Form des Hygienekonzeptes der Johanna-Friesen-Schule.

 

 

Hygieneplan „Corona“ der GS Johanna-Friesen-Schule (Stand 20.08.2020)

Der Hygieneplan wird regelmäßig aktualisiert. Eine Belehrung des Kollegiums findet in Sondersitzungen statt.

Jeder Mitarbeiter der GS Johanna-Friesen-Schule ist verpflichtet, sich an den Hygieneplan zu halten. Wir gehen mit gutem Beispiel voran und sorgen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hinweise ernst nehmen und umsetzen.

Das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln, insbesondere die Händehygiene und der Umgang mit Mund-Nasen-Schutz, sind mit allen Schülerinnen und Schülern altersangemessen zu thematisieren und einzuüben.

Alle regelmäßig an der Schule ein- und ausgehenden Personen sind darüber hinaus gehalten, sorgfältig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden bzw. des Robert-Koch-Institutes zu beachten.

 

Hygieneplan Szenario A

 

 Inhalt

Vorbemerkungen

1. Wichtige Maßnahmen/ Allgemeine Regelungen

1.1 Maskenpflicht

1.2 Schulbesuch bei Erkrankungen

1.3 Ausschluss

1.4 Krankheitsanzeichen in der Schule

1.5 Zutrittsbeschränkung (Eltern)

1.6 Dokumentation und Nachverfolgung

2. Persönliche Hygiene

3. Raumhygiene: Klassenräume, Fachräume, Aufenthaltsräume, Verwaltungsräume, Lehrerzimmer und Flure

3.1 Lüftung

3.2 Reinigung, Abfall

3.3 Flure

4. Hygiene im Sanitärbereich

5. Infektionsschutz in den Pausen

6. Infektionsschutz beim Schulsport

6.1 Sportgeräte

7. Infektionsschutz beim Musizieren und dialogischem Sprechen

8. Infektionsschutz bei der Ersten Hilfe

9. Wegführung

10. Konferenzen und Versammlungen

11. Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf

12. Meldepflicht

Vorbemerkungen

Alle Schulen verfügen nach § 36 i.V.m. § 33 Infektionsschutzgesetz (IfSG) über einen schulischen Hygieneplan, in dem die wichtigsten Eckpunkte nach dem Infektionsschutzgesetz geregelt sind, um durch ein hygienisches Umfeld zur Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und allen an Schule Beteiligten beizutragen.

Der vorliegende Hygieneplan „Corona“ dient als Ergänzung zum schuleigenen Hygieneplan der Schule und gilt, solange die Pandemie-Situation im Land besteht.

Über die Hygienemaßnahmen sind das Personal, die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten in geeigneter Weise durch die Schulleitung oder eine von ihr beauftragte Person zu unterrichten.

Das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln ist mit allen Schülerinnen und Schülern altersangemessen zu thematisieren.

1.  Wichtige Maßnahmen/ Allgemeine Regelungen

Szenario A beschreibt einen eingeschränkten Regelbetrieb. Das Abstandsgebot unter den Schülerinnen und Schülern wird zugunsten eines Kohorten-Prinzips aufgehoben.

Unter Kohorten werden festgelegte Gruppen verstanden, die aus mehreren Klassen bestehen können und in ihrer Personenzusammensetzung möglichst unverändert bleiben.

Eine Kohorte besteht aus einem Schuljahrgang.

Lehrkräfte sowie pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (PM) agieren grundsätzlich Kohorten übergreifend, da sie zwangsläufig in mehreren Kohorten eingesetzt werden müssen. Daher ist der o. a. Personenkreis angehalten, das Abstandsgebot untereinander und zu ihren Schülerinnen und Schülern einzuhalten, wo immer dies möglich ist.

1.1   Maskenpflicht

Außerhalb von Unterrichts- und Arbeitsräumen ist eine Mund-Nasen-Schutz (MNS) in der Schule zu tragen, da aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu Personen anderer Kohorten nicht gewährleistet werden kann. Das betrifft Gänge, Flure, Toiletten, Pausenhof, usw. Eine Ersatzmaske muss im Ranzen sein. Wenn das Kind

keine Maske dabei hat, muss es auf dem Schulhof warten und wird von einer Lehrkraft beaufsichtigt.

Das verpflichtende Tragen der Maske gilt für alle Personen: z.B. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter, Eltern und Handwerker.

Hierfür ist ein Mund-Nasen-Schutz ausreichend. Dieser ist selbst mitzubringen und wird nicht gestellt.

Das Schulgebäude darf nur mit Maske betreten werden.

Im Unterricht ist, auch beim Unterschreiten des Mindestabstands, für Kinder keine Maskenpflicht vorgesehen, da die lange Tragedauer sehr belastend wäre.

Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können, wenden sich bitte an die Schulleitung.

Die Verwendung von Visieren stellt keine gleichwertige Alternative zum MNS dar.

1.2   Schulbesuch bei Erkrankungen

Personen, die Fieber haben oder eindeutig krank sind, dürfen unabhängig von der Ursache die Schule nicht besuchen oder dort tätig sein.

      • Einfacher Infekt (z.B. nur Schnupfen, leichter Husten):

o   Schulbesuch möglich.

      • Bei weitergehenden Infekten (z.B. Husten, Halsschmerzen, erhöhte Temperatur) und keinem wissentlichen Kontakt zu einer bestätigten Covid-19 Erkrankung:

o   Schulbesuch nicht möglich.

        • Nach 48 Stunden Beschwerdefreiheit kann die Schule ohne weitere Auflagen wieder besucht werden.
      • Bei schweren Krankheitsanzeichen z.B. mit Fieber ab 38,5°C, akutem, unerwartet aufgetretenem Infekt (insbes. der Atemwege) oder anhaltendem starken Husten, der nicht durch Vorerkrankung erklärbar ist:

o   Zum Arzt gehen!

        • Die Ärztin oder der Arzt entscheidet wie es weitergeht und ob ggf. auch eine Testung auf SARSCoV-2 durchgeführt werden soll und welche Aspekte für die Wiederzulassung zum Schulbesuch zu beachten sind.

1.3   Ausschluss

Die Schule und das Schulgelände dürfen nicht von Personen betreten werden, die SARS-CoV-2 positiv getestet wurden sowie Personen, die engen Kontakt zu einem bestätigten

Covid-19 Fall hatten und unter häuslicher Quarantäne stehen.

Personen, die aus einem Coronavirus-Risikogebiet zurückkehren, müssen einen Coronatest machen und dürfen nur mit einem negativen Testergebnis zur Schule.

Über die Wiederzulassung zur Schule nach einer COVID-19-Erkrankung entscheidet das örtlich zuständige Gesundheitsamt gemäß der „COVID-19: Entlassungskriterien aus der

Isolierung” des Robert Koch-Instituts (RKI) (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Entlassmanagement.html).

1.4   Krankheitsanzeichen in der Schule

Beim Auftreten von Fieber und/oder ernsthaften Krankheitssymptomen während der Schulzeit werden die Erziehungsberechtigten telefonisch informiert. Die betreffenden Kinder werden in einem separaten Raum isoliert, bis sie abgeholt werden.

Mitarbeiter werden direkt nach Hause geschickt.

Die Betroffenen tragen ihren Mund-Nasen-Schutz (MNS) während dieser Zeit und auch auf dem Heimweg. Die Eltern sind auf die Notwendigkeit einer umgehenden ärztlichen Abklärung hinzuweisen.

1.5   Zutrittsbeschränkung (Eltern)

Die Anzahl der Personen im Schulgebäude ist auf das notwendige Maß zu reduzieren. Die Erziehungsberechtigten sind darauf hinzuweisen, dass sie ihre Kinder nicht ins Schulgebäude begleiten dürfen.

Die Eltern sind angehalten auf die Abstandsregelungen beim Bringen und Abholen der Kinder zu achten und die 1,5m auch vor dem Schulgebäude einzuhalten.

Elterngespräche werden nach Möglichkeit per Telefon oder digital durchgeführt. Elterninformationen werden über die Homepage und über die Klassenlehrkräfte mitgeteilt.

Eltern betreten das Schulgebäude nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung. Der Einlass erfolgt nach dem Klingeln über den Haupteingang.

Die Kontaktdaten aller schulfremden Personen (Eltern, Handwerker, …), die die Schule betreten, sind zu dokumentieren.

Schulfremde Personen müssen zusätzlich über die einzuhaltenden Maßnahmen informiert werden, die aktuell in der Schule hinsichtlich des Infektionsschutzes vor dem COVID-19-Virus gelten.

1.6   Dokumentation und Nachverfolgung

Um im Falle einer Infektion bzw. eines Verdachtsfalls eine konsequente

Kontaktnachverfolgung durch das örtliche Gesundheitsamt zu ermöglichen, muss folgendes dokumentiert werden:

      • Die Zusammensetzung der Kohorten.
      • Die Abweichungen vom Kohorten-Prinzip, z. B. bei Ganztags- und Betreuungsangeboten.
      • Die Anwesenheit in den Klassenbüchern.
      • Die Sitzordnung der Schülerinnen und Schüler.
      • Die Anwesenheit des in der Schule eingesetzten Personals (Stunden- und Vertretungsplan).
      • Die Anwesenheit weiterer Personen (z. B. Handwerkerinnen und Handwerker, Vertreterinnen und Vertreter der Schulaufsicht, Fachleiterinnen und Fachleiter,

außerschulische Kooperationspartner, Erziehungsberechtigte) mit Namen, Telefonnummer und Zeitpunkt des Betretens/Verlassens.

Diese Dokumentation ist drei Wochen aufzubewahren und muss dem Gesundheitsamt zur Fallnachverfolgung auf Verlangen unverzüglich zur Verfügung gestellt werden können.

Der Datenschutz ist zu gewährleisten.

2.  Persönliche Hygiene

Wichtigste Maßnahmen:

  • Mindestens 1,50 m Abstand zu Personen halten. (Ausnahme: Kohorte)
  • Maskenpflicht! (Ausnahme: Klassenraum)
  • Mit den Händen nicht das Gesicht sowie die Schleimhäute berühren, d.h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Gegenstände wie Trinkbecher, persönliche Arbeitsmaterialien, Stifte sollen nicht mit anderen Personen geteilt werden.
  • Den Kontakt mit häufig genutzten Flächen wie Türklinken, Geländern und Wänden möglichst minimieren, z. B. nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglich Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.
  • Gründliche Händehygiene: Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden, auch kaltes Wasser ist ausreichend, entscheidend ist der Einsatz von Seife (siehe auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen)

Die Kinder sind anzuhalten die Händereinigung durchzuführen:

    • nach dem erstmaligen Betreten des Schulgebäudes
    • nach jedem Toilettengang
    • vor und nach dem Schulsport
    • nach den Pausen
    • vor dem Umgang mit Lebensmitteln (Frühstück)
    • bei Verschmutzungen
    • nach Naseputzen, Husten und Niesen
    • nach dem Abnehmen einer Mund- Nase-Maske

In jedem Klassenraum werden Einmalpapierhandtücher bereitgelegt. Seife im Handspender ist vorhanden.

3.  Raumhygiene: Klassenräume, Fachräume, Verwaltungsräume, Lehrerzimmer und Flure

  • Mindestabstand von 1,5 Metern wird in den Klassenräumen (Kohorten-Prinzip) aufgehoben.
  • Grundsätzlich gilt für alle: Wo Abstand gehalten werden kann, ist dieser auch weiterhin einzuhalten.
  • Feste Sitzordnung einhalten, die dokumentiert ist.
  • Keine Arbeitsmaterialien austauschen oder ausleihen.

3.1   Lüftung

Nach jeder Schulstunde (möglichst alle 20 Minuten) sind die Fenster durch die Lehrkraft zu öffnen um mehrere Minuten stoß Zulüften.

3.2   Reinigung, Abfall

Neben der Grundreinigung werden folgende Bereiche und Gegenstände täglich desinfiziert: Dies sind zum Beispiel:

  • Türklinken und Griffe (z. B. an Schubladen- und Fenstergriffen) sowie der Umgriff der Türen
  • Treppen- & Handläufe
  • Lichtschalter
  • Tische, Telefone, Kopierer
  • und alle sonstigen Griffbereiche

Computermäuse und Tastatur sind von den Benutzern nach der Benutzung selbst mit geeigneten Reinigungsmitteln zu reinigen.

Die Klassen erhalten in Erwachsenenhand ein Flächendesinfektionsmittel sowie ein

Handdesinfektionsmittel (beide flüssig), die im Bedarfsfall angewendet werden. Beide Desinfektionsmittel werden nur von Erwachsenen benutzt bzw. ausgeteilt. Es ist darauf zu achten, dass diese Mittel nicht unbeaufsichtigt im Raum stehen und nach Gebrauch verschlossen aufbewahrt werden.

Der Restmüllbehälter in den Klassenräumen wird in dieser Zeit für jeglichen Müll genutzt. Geleert wird der Mülleimer von den Reinigungsfachkräften.

3.3   Flure

Zur Gewährleistung der Abstandsreglungen ist ein Konzept zur Wegführung entwickelt worden, welches fortlaufend an die zu beschulenden Klassen angepasst wird. Darin sind die, für den Schulbeginn und –Schluss und die Pausen, festgelegten Aufgänge einzuhalten. Auf die Einhaltung der Abstandsregeln ist hier besonders zu achten.

4.  Hygiene im Sanitärbereich

In allen Toilettenräumen werden ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt. Abfallbehälter für Einmalhandtücher sind vorhanden und werden täglich geleert.

Die den jeweiligen Kohorten fest zugeteilten Toiletten (1. und 2. Klassen nutzen Toiletten der 2. Etage, 3. und 4. Klassen in der 1. Etage) suchen die Schülerinnen und Schülern mit Pylonen auf, um zu signalisieren, dass die Toilette besetzt ist. Die Pylonen werden nach jedem Toilettengang desinfiziert. Außerdem darf sich nicht mehr als 1 Mädchen bzw. Junge gleichzeitig im jeweiligen Sanitär-bereich aufhalten.

Die Toiletten sind regelmäßig auf Funktions- und Hygienemängel zu prüfen. Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen.

5.  Infektionsschutz in den Pausen

Die Pausen werden in den 4 Kohorten nacheinander durchgeführt. Diese werden auf dem Schulhof nach Klassen getrennt in unterschiedlichen Bereichen von den Lehrern betreut. Die Masken müssen während der Pausen nicht getragen werden (Kohorten Prinzip).

6.  Infektionsschutz beim Schulsport (Bewegungsstunde)

Die sportliche Betätigung muss zum Schutz vor Corona-Infektionen verantwortungsvoll erfolgen.

Die Regelungen der „Niedersächsischen Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2“ zur Durchführung des Sportunterrichts sind in der jeweils gültigen Fassung zu beachten. Im Übrigen gilt Folgendes:

Da in der Sporthalle ein permanenter Luftaustausch (Fenster können nur gekippt werden)

nicht möglich ist, findet der Sportunterricht vorzugsweise auf dem Schulhof (nur in der 1. und 4. Stunde möglich) statt. In den Umkleidekabinen kann nicht ausreichend gelüftet werden. Daher kann das Umziehen nur bei geöffneter Tür stattfinden. Deshalb ist Sport nur ohne Sportgeräte und in Alltagskleidung mit Turnschuhen in der Sporthalle durchführbar.

Sportliche Betätigungen, die den physischen Kontakt zwischen Personen betonen oder erfordern, wie Ringen, Judo, Paar- und Gruppentanz mit Kontakt, Partner- und Gruppen- Akrobatik bleiben weiterhin untersagt. In Ermangelung an Reinigungskräften können Sport- und Spielgeräte zwischen den Unterrichtsstunden nicht desinfiziert werden.

In Sporthallen, Umkleidekabinen und Duschen ist durch regelmäßiges und intensives Lüften ein kontinuierlicher Luftaustausch zu gewährleisten.

6.1   Sportgeräte

Nach der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, die mit den Händen berührt werden, sind am Ende des Unterrichts die Hände gründlich zu waschen.

7.  Infektionsschutz beim Musizieren und dialogischem Sprechen

(Musik, Englisch, Deutsch)

Die Regelungen der „Niedersächsischen Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2“ zur Durchführung von Gesangs- und Orchesteraufführungen ist zu beachten.

Chorsingen oder dialogische Sprechübungen dürfen aufgrund des erhöhten Übertragungs- Risikos durch vermehrte Tröpfchen Freisetzung und Aerosolbildung in Räumlichkeiten nicht stattfinden.

8.  Infektionsschutz bei der Ersten Hilfe

An erster Stelle steht die Sicherheit der Ersthelfenden. Wenn möglich, den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Zur Minimierung des gegenseitigen Risikos sollte von beiden ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Wenn direkter körperlicher Kontakt nötig ist, sollen Ersthelfende Einmalhandschuhe tragen.

Bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung kann die Beatmung unterbleiben, die isolierte Herz- druck-Massage ist dann ausreichend. Falls eine Beatmungsmaske mit Ventil unmittelbar zur Verfügung steht, sollte diese verwendet werden.

Nach der Erste-Hilfe-Leistung sollten die Hände gründlich gewaschen und optimaler Weise ergänzend desinfiziert werden. Hierfür ist Händedesinfektionsmittel, möglichst beim Erste- Hilfe-Material, zur Verwendung durch Ersthelfende bereitzuhalten. Mehrfach nutzbare Hilfsmittel (z. B. Kühlkissen) sind vor der erneuten Verwendung hygienisch aufzubereiten.

9.  Wegführung

Es ist darauf zu achten, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über die Gänge zu den Klassenzimmern und in die Schulhöfe gelangen. Deswegen wurden den Klassen getrennte Eingänge zugewiesen.

Abstandsmarkierungen im Schulgebäude helfen allen, den geforderten Mindestabstand zum Vordermann einzuhalten.

Im Schulflur orientiert sich jeder an der rechten Wand und geht an dieser entlang.

10.  KONFERENZEN UND VERSAMMLUNGEN

Besprechungen und Konferenzen müssen auf das notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Klassen-, Kurs und Elternversammlungen dürfen nur abgehalten werden, wenn sie unabdingbar sind. Dabei gelten die gleichen Vorgaben wie bei den Konferenzen.

11.  Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf

Eine generelle Zuordnung zu einer Risikogruppe für Beschäftigte in Schulen ist gemäß RKI allein nicht möglich. Vielmehr sollte die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt bei Vorliegen von chronischen Erkrankungen insbesondere

  • des Herz-Kreislauf-Systems,
  • der Lunge (z. B. chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD),
  • chronischen Lebererkrankungen,
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit),
  • mit einer vorliegenden Einschränkung des Immunsystems aufgrund einer Krebserkrankung oder
  • mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison)

für die Beschäftigte/ den Beschäftigten individuell entscheiden, ob trotz optimaler Therapie das Risiko für einen möglicherweise schweren Verlauf einer COVID-Erkrankung besteht. Dies wird durch ein entsprechendes ärztliches Attest bestätigt, eine Nennung der Diagnose erfolgt dabei nicht.

Die Beschäftigten, die zur oben genannten Risikogruppe gehören (nachgewiesen durch eine ärztliche Bescheinigung), können unter Berücksichtigung der Hygieneregelungen wieder im Präsenzunterricht in den Schulen eingesetzt werden. Es ist diesen Beschäftigten jedoch grundsätzlich auch möglich, ihrer beruflichen Tätigkeit aus dem Home-Office heraus nachzukommen. Jede Lehrkraft bzw. jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter überprüft für sich persönlich, ob das regionale Infektionsgeschehen tatsächlich das Verbleiben im Homeoffice erfordert oder ob angesichts gleichbleibend niedriger Infektionszahlen vor Ort ein Einsatz im Präsenzunterricht unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln nach eigenem Ermessen verantwortbar erscheint. Schwerbehinderten, die aufgrund ihrer Behinderung die erforderlichen Schutzmaßnahmen auch im Szenario A nicht einhalten können, ist ebenfalls auf eigenen Wunsch die Beschäftigung im Home-Office zu ermöglichen.

Schwangere können grundsätzlich im Präsenzunterricht unter Einhaltung der Hygieneregeln eingesetzt werden.

Beschäftigte, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, werden ebenfalls wieder uneingeschränkt im Präsenzunterricht eingesetzt. Gleiches gilt für Beschäftigte, die mit Angehörigen aus den oben beschriebenen Risikogruppen in einem gemeinsamen Haushalt leben.

Schülerinnen und Schüler mit Risiko

Auch Schülerinnen und Schüler, die einer der genannten Risikogruppen angehören, haben wieder regelmäßig am Unterricht in der Schule teilzunehmen.

Schülerinnen und Schüler, die mit Angehörigen aus den oben beschriebenen Risikogruppen im einem gemeinsamen Haushalt zusammenleben, sollten ebenfalls wieder regelmäßig am Präsenzunterricht teilnehmen.

Die ausschließliche Teilnahme am Lernen zu Hause ist für Schülerinnen und Schüler aus Risikogruppen nur nach Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung möglich.

12.  Meldepflicht

Das Auftreten einer Infektion mit dem Coronavirus ist der Schulleitung von den Erkrankten bzw. deren Sorgeberechtigten mitzuteilen. Das gilt auch für das gesamte Personal der Schule. Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutzgesetzes ist sowohl der begründete Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen in Schulen dem Gesundheitsamt zu melden. Die

„Rundverfügung 1-2020 der NLSchB – Verfahren und Meldepflichten bei Coronavirus (SARS-

CoV-2)“ vom 06.03.2020 ist zu beachten. Das Meldeverfahren ist dem Hygieneplan der GS Johanna-Friesen-Schule zu entnehmen.

 

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