Hygienekonzept der Johanna-Friesen-Schule

15. Juni 2021

Hygienekonzept der Johanna-Friesen-Schule

15. Juni 2021

Die Umsetzung des “Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplans Corona Schule” finden Sie hier als Download in Form des Hygienekonzeptes der Johanna-Friesen-Schule.

 

 

Hygieneplan „Corona“ der GS Johanna-Friesen-Schule (Stand 15.06.2021)

Der Hygieneplan wird regelmäßig aktualisiert. Eine Belehrung des Kollegiums findet in Sondersitzungen statt.

Jeder Mitarbeiter der GS Johanna-Friesen-Schule ist verpflichtet, sich an den Hygieneplan zu halten. Wir gehen mit gutem Beispiel voran und sorgen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hinweise ernst nehmen und umsetzen.

Das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln, insbesondere die Händehygiene und der Umgang mit Mund-Nasen-Schutz, sind mit allen Schülerinnen und Schülern altersangemessen zu thematisieren und einzuüben.

Alle regelmäßig an der Schule ein- und ausgehenden Personen sind darüber hinaus gehalten, sorgfältig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden bzw. des Robert-Koch-Institutes zu beachten.

 

Inhalt

Vorbemerkungen

  1. Wichtige Maßnahmen/ Allgemeine Regelungen

1.1  Verpflichtende Testungen zu Hause

1.2  Maskenpflicht

1.3  Schulbesuch bei Erkrankungen

1.4  Ausschluss

1.5  Krankheitsanzeichen in der Schule

1.6  Zutrittsbeschränkung (Eltern)

1.7  Dokumentation und Nachverfolgung

  1. Persönliche Hygiene
  2. Raumhygiene: Klassenräume, Fachräume, Aufenthaltsräume, Verwaltungsräume, Lehrerzimmer  und  Flure

3.1  Lüftung

3.2  Reinigung,  Abfall

3.3  Flure

  1. Hygiene im Sanitärbereich
  2. Infektionsschutz in den Pausen
  3. Infektionsschutz beim Schulsport

6.1  Sportgeräte

7.  Infektionsschutz beim Musizieren und dialogischem Sprechen

8. Infektionsschutz bei der Ersten Hilfe

9. Wegführung

10. Konferenzen und Versammlungen

11. Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf

12. Meldepflicht

 

Vorbemerkungen

Alle Schulen verfügen nach § 36 i.V.m. § 33 Infektionsschutzgesetz (IfSG) über einen schulischen Hygieneplan, in dem die wichtigsten Eckpunkte nach dem Infektionsschutzgesetz geregelt sind, um durch ein hygienisches Umfeld zur Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und allen an Schule Beteiligten beizutragen.

Der vorliegende Hygieneplan „Corona“ dient als Ergänzung zum schuleigenen Hygieneplan der Schule und gilt, solange die Pandemie-Situation im Land besteht.

Über die Hygienemaßnahmen sind das Personal, die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten in geeigneter Weise durch die Schulleitung oder eine von ihr beauftragte Person zu unterrichten.

Das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln ist mit allen Schülerinnen und Schülern altersangemessen zu thematisieren.

1.   Wichtige Maßnahmen/ Allgemeine Regelungen

Szenario A (Inzidenz bis 50) beschreibt einen eingeschränkten Regelbetrieb,

in dem keine Notbetreuung stattfindet. Das Abstandsgebot unter den Schülerinnen und Schülern wird zugunsten eines Kohorten-Prinzips aufgehoben.

Unter Kohorten werden festgelegte Gruppen verstanden, die aus mehreren Klassen bestehen können und in ihrer Personenzusammensetzung möglichst unverändert bleiben.

Eine Kohorte besteht an der Johanna-Friesen-Schule aus einer Schulklasse.

Lehrkräfte sowie pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (PM) agieren grundsätzlich kohortenübergreifend, da sie zwangsläufig in mehreren Kohorten eingesetzt werden müssen. Daher ist der o. a. Personenkreis angehalten, das Abstandsgebot untereinander und zu ihren Schülerinnen und Schülern einzuhalten, wo immer dies möglich ist.

Szenario B (Inzidenz zwischen 50 und 165), Schule im Wechselunterricht

Wenn das örtliche Gesundheitsamt feststellt, dass das regionale Infektionsgeschehen einen eingeschränkten Regelbetrieb (Szenario A) nicht mehr zulässt, wird in Szenario B gewechselt, welches eine Kombination aus Präsenzunterricht und Lernen zu Hause vorsieht. Der Unterricht findet grundsätzlich in geteilten Lerngruppen statt (täglich wechselnd).

Die Größe der Lerngruppen soll möglichst 16 Personen nicht überschreiten. Der Mindestabstand von 1,50 Metern muss eingehalten werden.

Eine Notbetreuung findet nach Möglichkeit in Ausnahmefällen statt.

 Szenario C (Untersagung des Schulbesuchs)

Über einer Inzidenz von 165 ist der Schulbesuch untersagt. Ausgenommen hiervon ist der 4. Schuljahrgang, bei dem der Unterricht grundsätzlich in geteilten Lerngruppen stattfindet. Die Schülerinnen und Schüler der restlichen Jahrgänge lernen ausschließlich unter Anleitung der Lehrkräfte zu Hause. Für die Notbetreuung bei Schulschließungen gelten auch die Vorgaben zum Szenario B.

1.1    Verpflichtende Testungen zu Hause

Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie weitere Schulbeschäftigte, die regelmäßig zu Unterrichtszeiten in der Schule anwesend sind, müssen sich zweimal pro Präsenzwoche (montags und mittwochs) selbst zu Hause auf das Coronavirus testen. Diese Testkits werden ihnen kostenlos von der Schule ausgehändigt. Die Erziehungsberechtigten haben die Negativtestung gegenüber der Schule zu bestätigen und das negative Testergebnis muss vorgelegt werden. Im Ausnahmefall kann der Test auf dem Schulhof unter Aufsicht nachgeholt werden. Die Schülerinnen und Schüler, die keine Testungen vornehmen wollen bzw. kein negatives Ergebnis vorzeigen können, müssen die Lernzeit im Distanzunterricht verbringen. Dafür erhalten diese Kinder von den Lehrkräften Wochenpläne.

Bei einem positiven Ergebnis bleiben die Betroffenen zu Hause, informieren die Schule und nehmen Kontakt zu einem Arzt auf, um einen PCR-Test zu veranlassen. Die Schule benachrichtigt das Gesundheitsamt. Bei einem Positivtest in der Schule muss das Kind unverzüglich abgeholt werden.

Für Schülerinnen und Schüler, die der Testpflicht unterliegen, ermöglicht das Niedersächsische Kultusministerium eine Befreiung von der Präsenzpflicht.

1.2    Maskenpflicht

Außerhalb von Unterrichts- und Arbeitsräumen ist eine Mund-Nasen-Schutz (MNS) in der Schule zu tragen, da aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu Personen anderer Kohorten nicht gewährleistet werden kann. Das betrifft Gänge, Flure, Toiletten, Pausenhof usw. Eine Ersatzmaske muss im Ranzen sein. Wenn das Kind

keine Maske dabei hat, muss es auf dem Schulhof warten und wird von einer Lehrkraft beaufsichtigt.

Das verpflichtende Tragen der Maske gilt für alle Personen: z.B. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter, Eltern und Handwerker.

Hierfür ist ein Mund-Nasen-Schutz ausreichend. Dieser ist selbst mitzubringen und wird nicht gestellt.

Das Schulgebäude darf nur mit Maske betreten werden.

Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können, wenden sich bitte an die Schulleitung.

Die Verwendung von Visieren stellt keine gleichwertige Alternative zum MNS dar.

1.3   Schulbesuch bei Erkrankungen

Personen, die Fieber haben oder eindeutig krank sind, dürfen unabhängig von der Ursache die Schule nicht besuchen oder dort tätig sein.

  • Einfacher Infekt (z.B. nur Schnupfen, leichter Husten):

o   Schulbesuch möglich.

  • Bei Anzeichen einer beginnenden Erkrankung (z.B. Husten, Halsschmerzen, erhöhte Temperatur) und keinem wissentlichen Kontakt zu einer bestätigten Covid-19 Erkrankung gilt trotz eines negativen Selbsttests:

o   Schulbesuch nicht möglich.

  • Nach 48 Stunden Beschwerdefreiheit kann die Schule ohne weitere Auflagen wieder besucht
  • Bei schweren Krankheitsanzeichen z.B. mit Fieber ab 38,0°C, akutem, unerwartet aufgetretenem Infekt (insbes. der Atemwege) oder anhaltendem starken Husten, sowie erhebliche Bauchschmerzen, Durchfall oder Erbrechen:

o   Zum Arzt gehen!

  • Die Ärztin oder der Arzt entscheidet wie es weitergeht und ob auch eine Testung auf SARSCoV-2 durchgeführt werden soll und welche Aspekte für die Wiederzulassung zum Schulbesuch zu beachten sind.

1.4   Ausschluss

Die Schule und das Schulgelände dürfen nicht von Personen betreten werden, die SARS-CoV-2 positiv getestet wurden sowie Personen, die engen Kontakt zu einem bestätigten

Covid-19 Fall hatten und unter häuslicher Quarantäne stehen.

Personen, die aus einem Coronavirus-Risikogebiet zurückkehren, müssen einen Coronatest machen und dürfen nur mit einem negativen Testergebnis zur Schule.

Über die Wiederzulassung zur Schule nach einer COVID-19-Erkrankung entscheidet das örtlich zuständige Gesundheitsamt.

1.5   Krankheitsanzeichen in der Schule

Beim Auftreten von Fieber und/oder ernsthaften Krankheitssymptomen während der Schulzeit werden die Erziehungsberechtigten telefonisch informiert. Die betreffenden Kinder werden in einem separaten Raum isoliert, bis sie abgeholt werden.

Mitarbeiter werden direkt nach Hause geschickt.

Die Betroffenen tragen ihren Mund-Nasen-Schutz (MNS) während dieser Zeit und auch auf dem Heimweg. Die Eltern sind auf die Notwendigkeit einer umgehenden ärztlichen Abklärung hinzuweisen.

1.6   Zutrittsbeschränkung (Eltern)

Die Anzahl der Personen im Schulgebäude ist auf das notwendige Maß zu reduzieren. Die Erziehungsberechtigten sind darauf hinzuweisen, dass sie ihre Kinder nicht ins Schulgebäude begleiten dürfen.

Die Eltern sind angehalten auf die Abstandsregelungen beim Bringen und Abholen der Kinder zu achten und die 1,5m auch vor dem Schulgebäude einzuhalten.

Elterngespräche werden nach Möglichkeit per Telefon oder digital durchgeführt. Elterninformationen werden über die Homepage und über die Klassenlehrkräfte mitgeteilt.

Eltern betreten das Schulgebäude nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung. Der Einlass erfolgt nach dem Klingeln über den Haupteingang.

Die Kontaktdaten aller schulfremden Personen (Eltern, Handwerker, …), die die Schule betreten, sind zu dokumentieren.

Schulfremde Personen müssen zusätzlich über die einzuhaltenden Maßnahmen informiert werden, die aktuell in der Schule hinsichtlich des Infektionsschutzes vor dem COVID-19-Virus gelten.

1.7   Dokumentation und Nachverfolgung

Um im Falle einer Infektion bzw. eines Verdachtsfalls eine konsequente

Kontaktnachverfolgung durch das örtliche Gesundheitsamt zu ermöglichen, muss folgendes dokumentiert werden:

  • Die Zusammensetzung der
  • Die Abweichungen vom Kohorten-Prinzip, z. B. bei Ganztags- und Betreuungsangeboten.
  • Die Anwesenheit in den Klassenbüchern.
  • Die Sitzordnung der Schülerinnen und Schüler.
  • Die Anwesenheit des in der Schule eingesetzten Personals (Stunden- und Vertretungsplan).
  • Die Anwesenheit weiterer Personen (z. B. Handwerkerinnen und Handwerker, Vertreterinnen und Vertreter der Schulaufsicht, Fachleiterinnen und Fachleiter,

außerschulische Kooperationspartner, Erziehungsberechtigte) mit Namen, Telefonnummer und Zeitpunkt des Betretens/Verlassens.

Diese Dokumentation ist drei Wochen aufzubewahren und muss dem Gesundheitsamt zur Fallnachverfolgung auf Verlangen unverzüglich zur Verfügung gestellt werden können.

Der Datenschutz ist zu gewährleisten.

2.   Persönliche Hygiene

Wichtigste Maßnahmen:

  • Mindestens 1,50 m Abstand zu Personen halten. (Ausnahme: Kohorte)
  • Maskenpflicht!
  • Mit den Händen nicht das Gesicht sowie die Schleimhäute berühren, d.h. nicht an Mund, Augen und Nase
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Gegenstände wie Trinkbecher, persönliche Arbeitsmaterialien, Stifte sollen nicht mit anderen Personen geteilt
  • Den Kontakt mit häufig genutzten Flächen wie Türklinken, Geländern und Wänden möglichst minimieren, z. B. nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, Ellenbogen benutzen.
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglich Abstand zu anderen Personen halten, am besten
  • Gründliche Händehygiene: Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden, auch kaltes Wasser ist ausreichend, entscheidend ist der Einsatz von Seife (siehe auch https://infektionsschutz.de/haendewaschen)

Die Kinder sind anzuhalten die Händereinigung durchzuführen:

  • nach dem erstmaligen Betreten des Schulgebäudes
  • nach jedem Toiletten-Gang
  • vor und nach dem Schulsport
  • nach den Pausen
  • vor dem Umgang mit Lebensmitteln (Frühstück)
  • nach Naseputzen, Husten und Niesen

In jedem Klassenraum werden Einmalpapierhandtücher bereitgelegt. Seife im Handspender ist vorhanden.

3.   Raumhygiene: Klassenräume, Fachräume, Verwaltungsräume, Lehrerzimmer und Flure

  • Mindestabstand von 1,5 Metern wird in den Klassenräumen (Kohorten-Prinzip) aufgehoben.
  • Grundsätzlich gilt für alle: Wo Abstand gehalten werden kann, ist dieser auch weiterhin
  • Feste Sitzordnung einhalten, die dokumentiert
  • Keine Arbeitsmaterialien austauschen oder

3.1   Lüftung

Nach jeder Schulstunde (möglichst alle 20 Minuten) bzw. nach Anzeige der Luftgüteampel, sind die Fenster durch die Lehrkraft zu öffnen für mehrere Minuten.

3.2   Reinigung, Abfall

Neben der Grundreinigung werden folgende Bereiche und Gegenstände täglich desinfiziert:

  • Türklinken und Griffe (z. an Schubladen- und Fenstergriffen) sowie der Umgriff der Türen
  • Treppen- & Handläufe
  • Lichtschalter
  • Tische, Telefone, Kopierer
  • und alle sonstigen Griffbereiche

Computermäuse und Tastaturen sind von den Benutzern nach der Benutzung selbst mit geeigneten Reinigungsmitteln zu reinigen.

Die Klassen erhalten in Erwachsenenhand ein Flächendesinfektionsmittel sowie ein

Handdesinfektionsmittel (beide flüssig), die im Bedarfsfall angewendet werden. Beide Desinfektionsmittel werden nur von Erwachsenen benutzt bzw. ausgeteilt. Es ist darauf zu achten, dass diese Mittel nicht unbeaufsichtigt im Raum stehen und nach Gebrauch verschlossen aufbewahrt werden.

Der Restmüllbehälter in den Klassenräumen wird in dieser Zeit für jeglichen Müll genutzt. Geleert wird der Mülleimer von den Reinigungsfachkräften.

3.3   Flure

Zur Gewährleistung der Abstandsreglungen ist ein Konzept zur Wegführung entwickelt worden, welches fortlaufend an die zu beschulenden Klassen angepasst wird. Darin sind die, für den Schulbeginn und –schluss und die Pausen, festgelegten Aufgänge einzuhalten. Auf die Einhaltung der Abstandsregeln ist hier besonders zu achten.

4.   Hygiene im Sanitärbereich

In allen Toilettenräumen werden ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt. Abfallbehälter für Einmalhandtücher sind vorhanden und werden täglich geleert.

Die den jeweiligen Kohorten fest zugeteilten Toiletten (1. und 2. Klassen nutzen Toiletten der 2. Etage, 3. und 4. Klassen in der 1. Etage) suchen die Schülerinnen und Schülern mit Pylonen auf, um zu signalisieren, dass die Toilette besetzt ist. Die Pylonen werden nach jedem Toilettengang desinfiziert. Außerdem darf sich nicht mehr als 1 Mädchen bzw. Junge gleichzeitig im jeweiligen Sanitärbereich aufhalten.

Die Toiletten sind regelmäßig auf Funktions- und Hygienemängel zu prüfen. Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen.

5.   Infektionsschutz in den Pausen

Die Pausen werden in den 4 Kohorten nacheinander durchgeführt. Diese werden auf dem Schulhof nach Klassen getrennt in unterschiedlichen Bereichen von den Lehrern betreut. Die Masken müssen während der Pausen nicht getragen werden (Kohorten Prinzip).

6.  Infektionsschutz beim Schulsport (Bewegungsstunde)

Die sportliche Betätigung muss zum Schutz vor Corona-Infektionen verantwortungsvoll erfolgen.

Die Regelungen der „Niedersächsischen Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2“ zur Durchführung des Sportunterrichts sind in der jeweils gültigen Fassung zu beachten. Im Übrigen gilt Folgendes:

Da in der Sporthalle ein permanenter Luftaustausch (Fenster können nur gekippt werden) nicht möglich ist, findet der Sportunterricht vorzugsweise auf dem Schulhof statt. In den Umkleidekabinen kann nicht ausreichend gelüftet werden.

Der Sportunterricht voraussichtlich bis zum Schuljahresende ausgesetzt, da den Schülerinnen und Schülern das Sporttreiben mit Masken in der Sporthalle nicht zuzumuten ist.

6.1   Sport- und Spielgeräte

Nach der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, die mit den Händen berührt werden, sind am Ende des Unterrichts die Hände gründlich zu waschen.

7.   Infektionsschutz beim Musizieren und dialogischem Sprechen

(Musik, Englisch, Deutsch)

Die Regelungen der „Niedersächsischen Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2“ zur Durchführung von Gesangs- und Orchesteraufführungen ist zu beachten.

Singen im Unterricht sowie Sprechübungen sind nur unter freiem Himmel unter Einhaltung eines Mindestabstands von 2 Metern zulässig. In Räumlichkeiten dürfen diese Aktivitäten aufgrund des erhöhten Übertragungsrisikos durch vermehrte Tröpfchenfreisetzung und Aerosolbildung grundsätzlich nicht stattfinden.

Ab einer Inzidenz ≤ 10 kann das Singen unter Einhaltung der folgenden Voraussetzungen in Unterrichtsräumen erfolgen:

  • Es soll ein möglichst großer Unterrichtsraum genutzt werden.
  • Der Raum ist vor dem Singen sowie nach 20 Minuten Singen gut zu lüften.
  • Zwischen allen Personen wird ein Abstand eingehalten.
  • Die Sängerinnen und Sänger stellen sich versetzt auf und singen alle in dieselbe Richtung.

8.   Infektionsschutz bei der Ersten Hilfe

An erster Stelle steht die Sicherheit der Ersthelfenden. Wenn möglich, den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Zur Minimierung des gegenseitigen Risikos sollte von beiden ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Wenn direkter körperlicher Kontakt nötig ist, sollen Ersthelfende Einmalhandschuhe tragen.

Bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung kann die Beatmung unterbleiben, die isolierte Herz- druck-Massage ist dann ausreichend. Falls eine Beatmungsmaske mit Ventil unmittelbar zur Verfügung steht, sollte diese verwendet werden.

Nach der Erste-Hilfe-Leistung sollten die Hände gründlich gewaschen und optimaler Weise ergänzend desinfiziert werden. Hierfür ist Händedesinfektionsmittel, möglichst beim Erste- Hilfe-Material, zur Verwendung durch Ersthelfende bereitzuhalten. Mehrfach nutzbare Hilfsmittel (z. B. Kühlkissen) sind vor der erneuten Verwendung hygienisch aufzubereiten.

9.   Wegführung

Es ist darauf zu achten, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über die Gänge zu den Klassenzimmern und in die Schulhöfe gelangen. Deswegen wurden den Klassen getrennte Eingänge zugewiesen.

Abstandsmarkierungen im Schulgebäude helfen allen, den geforderten Mindestabstand zum Vordermann einzuhalten.

Im Schulflur orientiert sich jeder an der rechten Wand und geht an dieser entlang.

10.   KONFERENZEN UND VERSAMMLUNGEN

Besprechungen und Konferenzen sollen auf das notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Klassen-, Kurs- und Elternversammlungen dürfen nur abgehalten werden, wenn sie unabdingbar sind. Dabei gelten die gleichen Vorgaben wie bei den Konferenzen.

11.   Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf

Beschäftigte, bei denen gemäß Definition des Robert-Koch-Instituts das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs besteht (vulnerable Lehrkräfte), können grundsätzlich wieder im Präsenzunterricht eingesetzt werden, wenn ein voolständiger Impfschutz vorliegt.

Schülerinnen und Schüler mit Risiko

Auch Schülerinnen und Schüler, die einer der Risikogruppen angehören oder die mit Angehörigen aus den Risikogruppen in einem gemeinsamen Haushalt zusammenleben, haben am Unterricht in der Schule teilzunehmen.

12.   Meldepflicht

Das Auftreten einer Infektion mit dem Coronavirus ist der Schulleitung von den Erkrankten bzw. deren Sorgeberechtigten mitzuteilen. Das gilt auch für das gesamte Personal der Schule. Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung § 8 in Verbindung mit § 6 Abs. 1 Nr. 1 lit. t und § 7 Abs. 1 Nr. 44a des Infektionsschutzgesetzes ist sowohl der begründete Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen in Schulen dem Gesundheitsamt zu melden.

Die „Rundverfügung 20-2021 der NLSchB – Verfahren und Meldepflichten bei Coronavirus (SARS-CoV-2)“ vom 01.06.2021 ist zu beachten. Das Meldeverfahren ist dem Hygieneplan der GS Johanna-Friesen-Schule zu entnehmen.

×